Ich versuche mal das aktuelle Votum und auch das letzte unter einen Hut zu bekommen.
Raum 1:
Der Raum bleibt weitgehend unverändert. Aus der Sammlung Reinelt können noch ein paar interessante, kleinere Tisch- und Taschenrechner übernommen werden, die aber überwiegend im Schrank eingelagert werden. Die Rechenhilfsmittel werden in einer Box verstaut und im Schrank gelagert, so dass man sie jederzeit herausholen und vorführen kann. Die Diehl Algotronic wird aus der Ausstellung entfernt. Der Lochstreifenleser kann bei den anderen beiden Diehl-Rechnern untergebracht werden. Der Rechner kommt in den Schrank, der Untertisch wird anders verwertet oder entsorgt. Unter den Tischen stehen keine Rechenmaschinen. Die Anzahl der Rechenmaschinen bleibt etwa gleich, wir sollten eher an der Qualität und Vorführbarkeit arbeiten.
Raum 2:
Links und rechts des Fensters sind derzeit ungenutzte Flächen, in denen jeweils ein Quader als Podest platziert wird. Darauf werden jeweils die Top-Exponate von Apple und IBM (5150 PC und Lisa) platziert. Auf der linken Seite kommt die IBM Series/1 unter den Tisch und das Terminal oben drauf. Von den derzeitigen Exponaten werden ein paar durch wichtige Meilensteine der PC-Geschichte ersetzt, z.B. den Compaq Portable aus Raum 4. Auf der rechten Seite wird der Tisch gekürzt und mittig geteilt. In der Mitte wird dann ein Regal eingefügt. Rechts davon wird ein Apple II-System funktionsfähig aufgebaut, links davon ein früher Macintosh (Würfel oder Mac LC). Auf dem Tisch vor dem Fenster steht ein zweiter, modernerer Macintosh (Stehlampe) und ein funktionsfähiges NeXT-System. Im Regal werden weitere Exponate aus der derzeitigen Ausstellung und der Sammlung aus Sand präsentiert.
Raum 3:
Der Raum wird in Zonen eingeteilt. Jede davon muss direkt zum Spielen einladen. Der Raum darf ruhig bunt und etwas chaotisch sein. Homecomputer werden kompakt in einem Regal gezeigt. Mindestens sechs Stationen müssen bespielbar sein, im Idealfall durch jeweils zwei oder mehr Spieler. Es werden in den Schränken noch mehr Geräte funktionsfähig vorgehalten, so dass immer mal wieder ausgetauscht werden kann.
Im Schrank gibt es auch eine Box mit spielbereiten Handheld-Geräten (Game & Watch, Microvision, GameBoy, Tomy Pacman, Senso), die bei Bedarf schnell aufgebaut werden können.
Raum 4:
Einige Exponate sind ja in anderen Räumen untergekommen (Compaq Portable, NeXT) und andere Exponate können wegen geringem Interesse reduziert oder entfernt werden (Digitalkameras, Lehrcomputer, Roboter). Das schafft Raum für den Kienzle-Rechner und eines der Wang 2200-Systeme. Diese sollten unbedingt lauffähig sein, so dass man daran etwas vorführen kann.
Großer Raum:
Ich sehe keine Notwendigkeit, den großen Raum mit Exponaten der ständigen Ausstellung zu belegen. Auch der Flur kann frei bleiben. Als Fluchtweg muss er das vermutlich auch.
Ich würde mir einheitliche Stühle und (Klapp-)Tische wünschen, so dass man schnell und flexibel verschiedenste Nutzungen auf- und abbauen kann. Als Default-Konfiguration würde ich eine Sonderausstellung aufbauen, wobei der Fernseher flexibel über Björns Lösung als Videoabspieler, Quiz-Station, Videospielkonsole oder für ergänzende Informationen zur Sonderausstellung genutzt werden kann. Der Raum sollte schnell als Vortrags- oder Seminarraum umgebaut werden können.
Foyer:
Ich würde mir anstelle des Sofas zwei oder drei Bistro-Tische und dazu passende Stühle / Stuhlsessel wünschen. Dort könnte man dann ein Regal mit unserer Literatur unterbringen und der Raum wäre als Teil des „Vereinsheims“ für uns besser nutzbar. Er würde wohl auch den einen oder anderen Besucher zum Verweilen (und Bionadetrinken) einladen. Das Mobiliar könnte im Sommer auch nach draußen gestellt werden.