Der Amiga 1000 war seit 1985 auf dem Markt, verkaufte sich aufgrund seines Preises von 4000 DM aber nur mittelmäßig. Als Arbeitsgerät fehlte es an professionellen Anwendungen, für Spiele war er zu teuer.
Commodore ging das Problem von zwei Seiten an: Der Amiga 2000 bekam ein größeres Gehäuse mit Erweiterungsmöglichkeiten und der Amiga 500 kam im homecomputertypischen Tastaturgehäuse. Trotz gleicher Leistungsdaten konnte er wesentlich günstiger hergestellt werden und lag bei nur noch 1300 Mark. Das machte ihn zum beliebtesten Spielecomputer und damit zum legitimen Nachfolger des C64.
Das in typischer 90er-Jahre-Optik dekorierte Exemplar in der Ausstellung war eine Sonderedition, für die Commodore Stefanie Tücking gewann. Die moderierte damals die Videoclip-Show “Formel 1” und war in der Zielgruppe entsprechend populär. Mit einem Aufpreis von 100 Mark lag diese Variante allerdings wie Blei im Regal - um sich nach der Angleichung des Preises um so besser zu verkaufen.
| Hergestellt | 1987 - 1990 |
|---|---|
| Prozessor | 68000 (16 Bit), 7,14 MHz |
| Arbeitsspeicher | 512 KiB |
| Anzeige | 640 x 512 Pixel, 16 Farben aus 4096 |
| Tonausgabe | Samplingsound |
| Speichermedien | 3,5 Zoll Disketten |
| Verkaufspreis | 1300 DM (entspricht heute ca. 1250€) |
| Verkaufte Geräte |
Homecomputer