Die von Clive Sinclair gegründete Firma Sinclair Research befasste sich zunächst mit Bausätzen und Messgeräten. Günstige programmierbare Taschenrechner waren auch im Angebot. 1978 wurde ein simpler Lerncomputer mit Siebensegmentanzeige als “MK-14” veröffentlicht. Dessen Erfolg führte zur Entwicklung des ZX80. Dieser war auf minimale Herstellungskosten getrimmt, was man auch an dem Gehäuse sehen konnte, dessen Fertigungsqualität nur minimal besser als die eines Joghurtbechers war.
Mit dem ZX81 wurde das Konzept nochmals optimiert: Das Gerät hatte ein durchaus schickes Plastikgehäuse in der Größe zweier nebeneinanderliegender Taschenrechner. Im Inneren wurden zahlreiche ICs durch einen programmierbaren Logikbaustein (ULA) ersetzt. Das senkte die Produktionskosten noch weiter. Unverändert waren allerdings der Speicher von gerade einmal einem Kilobyte, die ausschließlich schwarzweiße Textdarstellung und die massive Auslastung des Prozessors mit der Bildschirmausgabe. Daher lief der Computer nur dann halbwegs flott, wenn man die Bildschirmausgabe abschaltete. Das waren keine guten Voraussetzungen für Spiele.
Trotzdem verkaufte sich der ZX81 blendend, nicht nur in seiner Heimat England, sondern auch im Rest von Europa und - über eine Kooperation mit Timex - auch in den USA. Mit dem Erfolg leistungsfähigerer Modelle wie dem TI-99/4A oder dem VC-20 war der ZX81 jedoch schon bald nicht mehr konkurrenzfähig. Sinclair reagierte und brachte 1983 den Spectrum auf den Markt.
| Hergestellt | 1981 - 1984 |
|---|---|
| Prozessor | Z80 (8 Bit), 3,25 MHz |
| Arbeitsspeicher | 1 KiB |
| Anzeige | 32 x 24 Zeichen s/w |
| Speichermedien | Kassette |
| Verkaufspreis | 398 DM (entspricht heute ca. 4500 €) |
| Verkaufte Geräte | ca. 1,5 Mio. |
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