Der TI-99/4A zählt zu den frühen Homecomputern und unter denen war er einer der elegantesten und am besten verarbeiteten. Auch die technischen Daten konnten sich sehen lassen, war mit dem TMS 9900 doch ein echter 16-Bit-Prozessor eingebaut. Leider hat Texas Instruments diesen ziemlich verstümmelt. Der 16 KiB große Arbeitsspeicher ist komplett dem Videochip zugeordnet und kann nur über diesen angesprochen werden. Das macht den Computer extrem langsam. Mit dem Modul “Extended Basic” wurde es zwar etwas besser, trotzdem blieb den Besitzern der (technisch durchaus vorhandene) Grafikmodus auch damit verwehrt.
Über eine Erweiterungsbox konnte man den Computer mit richtigem Arbeitsspeicher, einem Diskettenlaufwerk und zusätzlichen Schnittstellen ausstatten. Das hat aber nur eine winzige Minderheit gemacht. Bei den anderen wurde der TI wohl bald durch ein anderes Modell abgelöst. Texas Instruments zog sich vom Homecomputermarkt Anfang 1984 zurück.
| Hergestellt | 1981 - 1984 |
|---|---|
| Prozessor | TMS 9900 (16 Bit), 3 MHz |
| Arbeitsspeicher | 16 KiB |
| Anzeige | 32 x 24 Zeichen, 16 Farben |
| Speichermedien | Kassette, 5,25 Zoll Disketten als zus. Gerät |
| Verkaufspreis | 740 DM (entspricht heute ca. 900 €) |
| Verkaufte Geräte | ca. 2,8 Mio. |
Homecomputer