
Die Canola 161 gehört zur ersten Serie von Tischrechnern von Canon und war eine auf 16 Stellen erweiterte Variante des ein Jahr früher erschienenen Modells Canola 130. Angeblich war die Motivation zum Bau dieses Rechners der Wunsch, den eigenen Ingenieuren für die immer anspruchsvoller werdende Entwicklung optischer Systeme ein persönliches Rechenwerkzeug bereitstellen zu können.
Für elektronische Rechner waren damals Nixieröhren der Standard. Die durften aus Lizenzgründen noch nicht in Japan gebaut wurden - was jedoch trotzdem gemacht wurde. Canon war das zu kritisch, weshalb sie ein eigenes Verfahren entwickelten. Jede Stelle des Displays besteht aus sehr dünnen, gestapelten Plexiglasplättchen. Auf jedem davon ist eine Ziffer in Form winziger Löcher aufgebracht. Wird das Plättchen von der Außenkante aus beleuchtet, leuchtet die ZIffer auf. Somit besteht jede Ziffer aus 12 Plättchen (0-9, Dezimalpunkt und Trennlinie) und entsprechend vielen winzigen Lämpchen.
Der Rechner ist noch komplett aus Transistoren und Dioden aufgebaut. Er beherrscht die vier Grundrechenarten, wobei die Bedienung etwas gewöhnungsbedürftig ist. Beispielsweise fehlen Tasten zur Addition und Subtraktion. Diese Funktion übernehmen Tasten mit einem schwarzen bzw. roten Gleichheitszeichen. Multiplikation und Division funktionieren wie vom Taschenrechner gewohnt, allerdings ist bei der Multiplikation die Anzeige ungewöhnlich: Es werden beide Multiplikatoren gleichzeitig angezeigt, getrennt durch eine grüne senkrechte Linie.
| Hergestellt | 1965 - 1968 |
|---|---|
| Technologie | Diskrete Schaltung mit über 750 Transistoren auf 11 Platinen |
| Arbeitsspeicher | Akkumulator für eine Zahl |
| Anzeige | selbst entwickelte, sechzehnstellige Leuchtanzeige |
| Verkaufspreis | |
| Verkaufszahlen |
Elektronische Tischrechner
Zustand:
altersgemäße Gebrauchsspuren, weitgehend funktionsfähig (bei jeder Rechnung wird zusätzlich 200 addiert)