
Die frühen Macintoshs mit eingebautem Bildschirm waren zwar beliebt, für professionelles Arbeiten war der Bildschirm nur sehr klein und das ganze Gerät sah nicht so richtig professionell aus. Daher kam 1987 der Macintosh II auf den Markt mit einem riesigen, auf maximale Seriosität getrimmten Gehäusequader und einem deutlich schnelleren Prozessor.
Sechs Erweiterungssteckplätze sorgten für Flexibilität. Apple hatte sich dabei für das NuBus-System entschieden, das 32 Bit breit war und über eine ID auf jeder Steckkarte eine weitgehend automatische Konfiguration ermöglichte. Wer damals mit PC-Steckkarten und ihren IRQ- und DMA-Einstellungen zu tun hatte, kann diesen Vorteil gut nachvollziehen. Der NuBus ist über einen Controller mit dem Prozessorbus verbunden, nicht mehr direkt. Vergleichbare Features kamen bei PCs ein paar Jahre später mit den PCI-Steckplätzen.
Einer der Steckpläte war beim Macintosh II mit einer Grafikkarte belegt.
| Hergestellt | 1989 - 1993 |
|---|---|
| Prozessor | 68020 (32 Bit), 16 MHz |
| Arbeitsspeicher | 1 - 20 MiB |
| Anzeige | 640 x 480 Pixel, 256 Farben |
| Tonausgabe | interner Lautsprecher |
| Speichermedien | 40 - 80 MB Festplatte, 3,5 Zoll Disketten |
| Verkaufspreis | 4500 $ (entspricht heute ca. 9500 €) |
Bürocomputer
Zustand:
gut