
1994 gab es zwar von verschiedenen Herstellern bereits erste Digitalkameras, es war aber noch kein nennenswerter Markt dafür entstanden. Kodak als Erfinder des CCD-Sensors war noch nicht mit einem eigenen Produkt dabei. So taten sich Apple und Kodak zusammen und entwickelten die Quicktake 100.
Sie war anfangs nur für Macintosh-Anwender erhältlich, erst das minimal verbesserte Nachfolgemodell Quicktake 150 gab es auch mit einem “Connection Kit” für Windows-PCs. Parallel zur Quicktake 150 brachte dann Kodak eine technisch sehr ähnliche Kamera als DC 40 auf den Markt.
Die Quicktake wurde als neuartiges Consumerprodukt viel gelobt, es gab aber noch keine rechte Anwendung dafür. Der Speicher fasste nur wenige Bilder und die Übertragung an den Computer dauerte ewig. Dort erwiesen sich die noch kleinen Festplatten als Problem. Und die Bildqualität lag noch erheblich unterhalb von einfachsten Kameras mit Film.
1997 änderte Apple den Partner und brachte die Fuji DS-7 unter dem Namen “Quicktake 200” auf den Markt. Lang bestand die Zusammenarbeit nicht, weil Steven Jobs nach seiner Rückkehr zu Apple auch diese Sparte dicht machte.
| Hergestellt | 1994 - 1995 |
|---|---|
| Auflösung | 640 x 480 Pixel (0,3 MP) |
| Speicher | 1 MiB interner Flashspeicher |
| Anzeige | LCD mit Statusinfos, kein Monitor |
| Bildübertragung | serielle Schnittstelle |
| Stromversorgung | 3 AA Batterien |
| Verkaufspreis | 750 $ (entspricht heute ca. 1500 €) |
Digitale Einfachstkameras
Zustand:
gut