
Nach dem arg klobigen Macintosh Portable wollte Apple das flachste und leichteste Notebook auf den Markt bringen. Das ist auch gelungen -allerdings nur unter Verzicht auf das eingebaute Diskettenlaufwerk. Die größeren Modelle 150 und 170 hatten eines eingebaut und obwohl das Powerbook 100 viel gelobt wurde und diverse Designpreise gewann, entschieden sich doch immer mehr Kunden für ein Modell mit Diskettenlaufwerk. So verschwand das Powerbook 100 bereits nach einem Jahr vom Markt.
Das Powerbook 100 wurde von Sony produziert, die auch einen Teil der Entwicklungsarbeit übernommen hatten.
Das Gerät wiegt nur 2,3 kg und ist mit einem 9-Zoll-Bildschirm und einem Trackball als Mausersatz ausgestattet. Eine Festplatte mit 20 oder 40 MB ist grundsätzlich eingebaut. Am Computer ist ein SCSI-Anschluss herausgeführt. Über ein spezielles Kabel konnte er mit einem anderen Mcintosh-Modell verbunden werden und dieses konnte dann direkt auf die Festplatte zugreifen. Das war erheblich schneller, als Daten per Diskette zu übertragen.
| Hergestellt | 1991 - 1992 |
|---|---|
| Prozessor | 68000 (16 Bit), 16 MHz |
| Arbeitsspeicher | 2 MiB |
| Anzeige | 9-Zoll-LCD mit 640 x 400 Pixel s/w |
| Tonausgabe | interner Lautsprecher |
| Speichermedien | max. 40 MB Festplatte, 3,5 Zoll Diskettenlaufwerk extern |
| Verkaufspreis | 2500 $ (entspricht heute ca. 5500 €) |
| Verkaufte Geräte | ca. 50000 |
Notebooks / Laptops
Zustand:
gut