
Der Apple II plus wurde vor allem an Gewerbetreibende verkauft, weil er als Homecomputer relativ teuer war. Daher konzipierte Apple den Nachfolger direkt als Bürocomputer mit eingebautem Diskettenlaufwerk, mehr Speicher, 80 Zeochen pro Zeile und optionaler Festplatte. Das neue Betriebssystem Apple SOS (ausgesprochen “Apple Sauce”, also Apfelmus) konnte Verzeichnisse verwalten, was zuvor nicht ging.
Leider war der Apple III nochmal ein gutes Stück teurer geraten und hatte zu Beginn mit technischen Problemen zu kämpfen - er wurde zu heiß und die Chips lösten sich gelegentlich aus den Sockeln. Viele Besitzer gewöhnten sich an, den Computer bei einem Absturz ein Stück anzuheben und auf den Tisch fallen zu lassen, was die Chips wieder an Ort und Stelle beförderte.
Das größte Problem war aber die Kompatibilität zum Apple II. Dafür gab es einen eigenen Modus, der aber die fortgeschrittenen Fähigkeiten des Apple III abschaltete. Im Apple III-Modus lief die alte Software nicht und neue wurde kaum entwickelt. So blieb der Apple III gegenüber seinem Vorgänger ein Ladenhüter und bereits nach zwei Jahren wurde er durch den Apple //e abgelöst.
| Hergestellt | 1980 - 1982 |
|---|---|
| Prozessor | 6502B (8 Bit), 1,8 MHz |
| Arbeitsspeicher | 128 KiB |
| Anzeige | 80 x 24 Zeichen Text, 520 x 192 Pixel |
| Tonausgabe | 6 Bit D/A-Wandler, durch Prozessor gesteuert |
| Speichermedien | 5,25 Zoll Diskettenlufwerk integriert, externe 5 MB Festplatte ProFile optional |
| Software | Apple SOS, relativ wenige spezielle Apple III-Programme und ein Teil der Programme für den Apple II |
| Verkaufspreis | 4000 $ (entspr. ca. 14200 € heute) |
| Verkaufte Geräte | ca. 65000 |
Bürocomputer
Zustand:
gut