
Die Brunsviga 11E ist eine sehr kompakte, elektrisch angetriebene Rechenmaschine aus den 1950er Jahren.
Mit dem kleinen Hebel links des Einstellwerks kann man die gewünschte Rechenart vorwählen. Bei Addition und Subtraktion wird das Eingabewerk nach dem Druck auf die Plus- bzw. Minustaste automatisch gelöscht. Bei der Multiplikation bleibt der Wert im Einstellwerk und die Maschine addiert den Wert immer wieder, solange die Plustaste gedrückt bleibt. Die Division geht halbautomatisch, was damals als “Stoppdivision” bezeichnet wurde. Man gibt dabei zunächst den Dividenden ins Ergebniswerk, Stellt den Divisor ein, positioniert den Schlitten wie gewohnt und betätigt dann bei der Voreinstellung “Division” die Minustaste. Die Maschine subtrahiert nun fortgesetzt, bis das Ergebniswerk negativ wird. Sie dreht dann wieder um eine Umdrehung zurück, verschiebt den Schlitten um eine Position und bleibt stehen. Damit ist eine Stelle fertig berechnet und ein erneuter Druck auf die Minustaste startet die Berechnung der nächsten Stelle - und so weiter.
| Hergestellt | 1951 - 1960 |
|---|---|
| Funktionsprinzip | geteilte Staffelwalze |
| Stellenzahl | 7 x 6 x 11 |
| Antrieb | Motor |
| Besonderheiten | Stoppdivision |
| Gewicht | 5,5 kg |
| Verkaufspreis | 860 DM im Jahr 1958 (entspricht heute ca. 2500 €) |
Elektrisch angetriebene Rechenmaschinen
Zustand:
sehr gut