Diese Rechenmaschine wurde in den 1960er Jahren entwickelt, aber nur in sehr geringer Stückzahl (ca. 270) produziert. Es ist eine Sprossenradmaschine. Die Räder werden jedoch per Druck auf die Zehnertastatur eingestellt. Ansonsten ist das Bedienkonzept genauso, wie bei den anderen Schubert- Maschinen. Das pultförmige Plastikgehäuse wirkt heute - auch weil es etwas vergilbt ist - eher billig. Damals galt es gegenüber den blechverkleideten älteren Modellen als hochwertig und modern, was auch am höheren Preis abzulesen war.
Das Funktionsprinzip war übrigens keine Idee von Schubert. Die Firma Facit hatte solche Maschinen schon seit den 1930er Jahren im Programm.
Unser Exemplar haben wir aus dem Nachlass eines früheren Schubert-Mitarbeiters erhalten. Es hat keine Seriennummer,kein Typenschild und kein Firmenschild auf der Vorderseite. Es dürfte sich also um ein Vorserienmodell handeln - oder um eines, dass außer der Reihe zusammengebaut wurde.
Sprossenradmaschinen
Zustand:
technisch einwandfrei, Plastikgehäuse vergilbt