Die beiden Ingenieure Karl Westinger und Ernst Altenburger konstruierten Ende der 1940er Jahre eine Zweispezies-Rechenmaschine, nachdem sie nach dem Krieg die Firma Mauser in Oberndorf a. N. verlassen hatten. Sie bauten in dieser Zeit eine Feinwerktechnik-Firma auf, die zunächst hauptsächlich als Zulieferer anderer Firmen arbeitete. Für die Rechenmaschine fand sich die Firma Olympia aus Wilhelmshaven als Abnehmer.
Es entstanden mehrere Baureihen druckender Rechenmaschinen mit jeweils mehreren Modellen. Bis 1975 wurden diese von Westinger und Altenburger in Oberndorf zur Serienreife entwickelt und dann bei Olympia gefertigt. Olympia hatte in Oberndorf ebenfalls eine Niederlassung.
Die meisten Modelle waren mit einem elektrischen Antrieb ausgestattet. Das Einstiegsmodell 182.030 erhielt stattdessen einen einfachen Hebel. Die Maschine ist ein Zwei-Spezies-Rechner mit Zehnertastatur. Multiplizieren und dividieren kann man damit also nicht. Solche Rechner wurden auch als “Saldiermaschinen” bezeichnet.
Heute heißt die Firma Westinger und Altenburger übrigens “Feinwerkbau” und ist ein renommierter Hersteller von Sportwaffen, insbesondere Luftgewehren.
| Stellenzahl | 8 im Eingabewerk, 9 im Resultatwerk |
|---|---|
| Funktionsprinzip | Zahnstangen |
| Anzeige | Druckwerk |
| Hergestellt | 1951 - 1958 |
Mechanische Rechenmaschinen
Zustand:
gut, funktionsfähig